Drogenprävention: „1000 Orte – 1000 Gründe“

Ingolstadt (intv) Sich stark fühlen, dazu gehören oder ganz einfach seine Probleme verdrängen. Viele Jugendliche rauchen Cannabis, um den Alltag zu vergessen und in eine andere Welt zu flüchten. Das Präventionsprojekt „1000 Orte – 1000 Gründe“ soll über die Auswirkungen des Drogenkonsums aufklären. An dem Projekt sind mehr als 100 Jugendliche beteiligt, die sich in verschiedenen Gruppen mit dem Thema auseinandergesetzt haben. Sabrina Lange von der Mobilen Jugendarbeit Nordwest weiß: Je früher die Jugendlichen mit dem Drogenkonsum beginnen, desto schwieriger ist es, wieder von der Sucht loszukommen. Um so wichtiger sei das Präventionsprojekt, bei dem die jungen Teilnehmer offen über ihre Gefühle und Ängste sprechen können. Dabei sollen die Jugendlichen lernen, dass sie keine Drogen brauchen, um sich wohl zu fühlen. Die ersten Ergebnisse dazu wurden am Freitag vorgestellt. Das Projekt läuft in Schulklassen in Ingolstadt sowie in verschiedenen Jugendtreffs.